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    DHOKRA

    Bei einigen Stämmen Westbengalens werden Metallfiguren traditionell als Metallguß der verlorenen Form (cire perdue) hergestellt. Einige dieser Stämme aus dem sog. „tribal belt“ (einem Gebiet, in dem verschiedene Ureinwohner-Stämme Indiens leben) werden Dhokra genannt. Wahrscheinlich weist dieser Name auf früher umherziehende Metallschmiede hin.

    Bis eine sog. Dhokra-Figur fertiggestellt ist, sind viele Arbeiten notwendig: Zunächst formt der Handwerker einen Modellkern aus Lehm und umwickelt diesen dann mit Wachsfäden. (Zu deren Herstellung hat er vorher Bienenwachs durch ein Rohr, etwa ein Stück Bambus gepresst.) Je nach regionaler und persönlicher Vorliebe liegen die Wachsfäden parallel oder gekreuzt, oder ihre Oberfläche wird mit einem heißen Messer geglättet.

    Abschließend wird um die fertig in Wachs modellierte und mit allen Details versehene Figur erst eine Schicht Lehm und dann - nachdem diese getrocknet ist - eine weitere Schicht mit Stroh vermischtem Lehm aufgetragen. Zur Stabilisierung wird die Arbeit nach dem Trocknen mit Draht umwickelt.

    Geschmolzenes Messing wird jetzt in eine Öffnung der Oberseite gegossen, das daraufhin schmelzende Wachs tritt durch ein Loch in der Unterseite aus. Die Hitze brennt auch den Lehm.

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